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17.11.1997

Heimatverein steht in hundertjähriger Tradition
Festveranstaltung mit Vortrag zu Ausgrabungen

Oschatz (FH). Es war kein Zufall, daß sich der Heimatverein Oschatz zu seiner Festveranstaltung am Sonnabend im Dachgeschoß der Sparkasse traf. Hier wurde 1928 das Stadtmuseum eröffnet.
Der Heimatverein versteht sich als Nachfolger des Vereins für Orts- und Volkskunde Oschatz, der vor 100 Jahren am 2. Dezember 1897 im "Schwan" gegründet wurde. Der heutige Vorsitzende des Heimatvereins Gerhard Heinz stellte in seinem Festvortrag heraus, daß die Geschichte des Vereins immer eng mit dem Stadtmuseum verbunden war. Doch erst 1951 fand das Museum in der Ratsfronfeste seinen heutigen Platz. Vorher war es im Rathaus, im Schulhaus am Kirchplatz und in der Sparkasse untergebracht. Der Heimatverein Oschatz wurde am 28. März 1990 gegründet. Seine Mitglieder haben sich seitdem der Erforschung der Stadtgeschichte gewidmet und heimatgeschichtliche Beiträge in der OAZ-Beilage "Rund um den Collm" und in eigenen Publikationen veröffentlicht. Als Gratulanten waren am Sonnabend neben dem Dresdener Professor Gerhard Billlig und dem Archäologen Lutz Jansen auch der Chor der Magister-Hering-Schule gekommen. Mit Liedern und Gedichten wurden die Oschatzer Heimatfreunde von den Schülern erfreut. 



18.10.1997

Der Geschichte von St. Aegidien auf der Spur

Einen Vortrag zur Geschichte der St. Aegidienkirche hörten Mitglieder des Oschatzer Heimatvereins am Dienstag in der Klosterkirche. Oberkonservator Dr. Steffen Delang (l.) vom Landesamt für Denkmalpflege in Dresden vermittelte den Anwesenden viel Wissenswertes rund um das Oschatzer Gotteshaus und dessen Baumeister Carl Alexander von Heideloff. 

 


28.08.1997

Vermuteter Königshof bei Ausgrabungen in Altoschatz nicht gefunden

Archäologen präsentierten am Dienstag abend rund 50 Heimatfreunden die Ergebnisse ihrer Arbeit auf dem Grundstück neben der Förderschule.

Oschatz (FH). Auf die Spuren ihrer Vorfahren begaben sich am Dienstag abend rund 50 Oschatzer. Sie folgten der Einladung des Heimatvereins zur Besichtung der Ausgrabungen neben der Altoschatzer Förderschule. Heute müssen die Archäologen einpacken und das Feld für die Baufirmen räumen, die hier einen Erweiterungsbau für die Förderschule errichten werden.
"Dieser Ort ist im 12. Jahrhundert von Slawen besiedelt worden - also vor der Stadtgründung von Oschatz", sagte Grabungsleiter Lutz Jansen. Doch bereits im 13. Jahrhundert sei die slawische Siedlung verlassen worden. "Die Bauern sind nach Oschatz abgezogen", so die Theorie von Jansen.
Gefunden haben die Archäologen in Altoschatz keine Sensationen, aber viele interessante Stücke: Bruchteile von dickwandiger und grober Keramik und Tierknochen tauchten in ehemaligen Abfallgruben auf. Werkzeuge oder Schmuck lagen hier nicht unter der Erde. Pfostenlöcher deuten darauf hin, daß die Siedler in Holzhäusern gewohnt hatten. Wie viele Slawen hier wohnten, kann nicht mehr mit Sicherheit festgestellt werden. "Normalerweise gab es sechs oder sieben Hofstellen", so Jansen.
Auch ein sogenannter Königshof, wie ihn ein Dresdener Archäologe auf dem Gelände neben der Förderschule vermutet hatte, wurde bei den Ausgrabungen nicht gefunden. Da auf den benachbarten Schwedenschanzen ebenfalls um das 12. Jahrhundert herum eine Reichsburg stand, lag die Vermutung nahe, daß sich ein Königshof zur Versorgung der Burg in der Nähe befand. Jansen: "Den Königshof hätten wir an Münz- oder Edelmetallfunden erkannt, die aber nicht ausgegraben wurden".
Der Grabungsleiter konnte den Heimatfreunden am Dienstag nur einen kleinen Teil der Funde zeigen, da sich die meisten Scherben und Knochen zur Zeit zum Waschen in Torgau befinden.
Zahlreiche Oschatzer besichtigten die Ausgrabungen in Altoschatz.

 


23.08.1997

Heimatverein lädt ein:
Ausgrabung wird öffentlich erläutert

Altoschatz. Anfang Juli fiel sie wegen Regenwetters ins Wasser. Am nächsten Dienstag, dem 26. August, soll die Besichtigung der archäologischen Ausgrabungsstätte in Altoschatz (Rosenthal) nachgeholt werden. Eine öffentliche Führung, bei der die bisherigen Erkenntnisse vom Leiter der Ausgrabungen vorgestellt werden, beginnt um 18 Uhr neben der Förderschule. Wie der Heimatverein Oschatz weiter mitteilt, ist noch eine Abschlußbesichtigung zu einem späteren Zeitpunkt geplant, da die archäologische Grabung zwischen Eulensteg, ehemaligem Mühlgraben und Schulgelände bis Ende September dieses Jahres dauern wird.

 


23.07.1997

Oschatz wird im Juli 2000 stolze 800 Jahre alt

Heimatverein wies den Oberbürgermeister auf historisches Datum hin/Gute Gelegenheit zur Eigenwerbung für die Stadt.
Oschatz (WM). Wo hat es das schon gegeben? Bereits 12 Jahre nach der legendären 750-Jahr-Feier kann bereits das 800jährige Oschatz stürmisch gefeiert werden. Denn im Juli des Jahres 1200 wurde Oschatz erstmals urkundlich erwähnt. Auf dieses historische Datum wies der Vorstand des Oschatzer Heimatvereins in diesen Tagen den Oschatzer Oberbürgermeister Dr. Claus Förster hin. Dem Schreiben beigefügt ist die Bitte, diesen Anlaß offiziell und würdig zu begehen. Das sicherte das Stadtoberhaupt auf Anfrage unserer Zeitung jetzt schon zu.
Der Vorsitzende des Heimatvereins Gerhard Heinz betonte gegenüber OAZ, daß auch der Anlaß für die 750-Jahr-Feier vor neun Jahren in Ordnung ging: "Damals nahmen wir die erste Stadterwähnung von Oschatz im Jahre 1238 zum festlichen Anlaß. Doch war Geschichtsforschern und Heimatfreunden bereits zu diesem Zeitpunkt bekannt, daß die erste nachweislich echte Urkunde, auf der Oschatz als Ort erwähnt wurde, vom 10. Juli des Jahres 1200 nach Christi Geburt stammt."
Die Urkunde ist im Leipziger Staatsarchiv. Bei der damals üblichen Registrierung von Besitztümern und Lehen trat am besagten Tag im Juli 1200 ein gewisser "Johannes de Ozzetz" als Zeuge auf, der dann auch urkundlich erwähnt wurde. Hinter Ozzetz, was in anderen Überlieferungen auch "Ozzechs" oder Ozzez geschrieben wurde, verbarg sich nichts anderes als der bis heute auf Oschatz abgewandelte Ortsname. Urkunden noch älteren Ursprungs, auf die sich auch der bekannte Stadtchronist Magister Carl Samuel Hoffmann 1813 bezog, sind aus heutiger Sicht offenbar grobe Fälschungen.
Gerhard Heinz, der auf diesen Zusammenhang auch schon in unserer Heimatbeilage "Rund um den Collm" hingewiesen hatte, bezeichnet das runde Jubliläum als "gute Gelegenheit, auf Oschatz aufmerksam zu machen und für die Stadt zu werben".
Dieser Ansicht ist auch der Oschatzer Oberbürgermeister Dr. Claus Förster: "Den Hinweis des Heimatvereins nehme ich sehr ernst. Die Stadtverwaltung will auf jeden Fall ab 1998 eine Oschatzer 800-Jahr-Feier vorbereiten." Wie groß das Fest aufgezogen werde, hänge laut Förster davon ab, was es koste und wer dabei alles mitziehe. Meine Meinung

 


17.06.1997

Oschatzer Grundschüler können alte Schulbank drücken

Eine historische Schulbank entdeckten Mitglieder des Oschatzer Heimatvereins in der Gemeinde Prießnitz. Da ihr Interesse für das historische Schulmöbel nicht verborgen blieb, spendete die Gemeindeverwaltung das gute Stück dem Oschatzer Stadtmuseum. Gestern übergaben Karin Steding und Gerhard Heinz an die Magister-Carl-Gottlieb-Hering-Schule in Oschatz-West. Dort können Schüler in der Traditionsecke die viele Jahrzehnte alte Schulbank drücken.

 


10.06.1997


Oschatzer Heimatverein erkundete einen der ältesten Wege von Oschatz zum Collm

Auf den Spuren des Butterwegs
 

Oschatz (HP). Zu einem Lokaltermin trafen sich am Wochenende Mitglieder des Oschatzer Heimatvereines am Butterweg im Fliegerhorst. Der Butterweg, so Gerhard Heinz, gehört zu den ältesten Wegeverbindungen der Stadt Oschatz zum Collm und stellte eine wichtige Verbindung der Stadt und des Gebietes zum Ostelbischen Raum her. Ursprünglich führte er von Oschatz über den "Langen Rain" über das jetzige Fliegerhorstgelände durch den Stadtwald nach Collm.
In unserer Region gibt es zwei Butterwege. Der andere führt von der Mügelner Straße durch den Wermsdorfer Forst, kreuzt die Straße Lampersdorf-Mahlis, schlängelt sich bis an die Calbitzer Straße durch den Wald und endet am Weißen Stein vor Calbitz. Der Oschatzer Butterweg konnte in den zurückliegenden Jahrzehnten aus militärischen Gründen fast nicht genutzt werden. Bis zuletzt verlief er durch das russische Sperrgebiet.
Mit dem Bau des Stadtteiles Fliegerhorst bieten sich Möglichkeiten, diesen Weg wieder zu nutzen. Heinz Altmann, der Senior des Oschatzer Heimatvereines, konnte sich noch an Wanderungen über den Butterweg erinnern und hatte auch die Idee, ihn wieder zu erschließen.
Zu einer ersten Wanderung mußten noch alte Flurkarten über seinen Verlauf Auskunft geben. Forst-Revierleiter Ralf Böhme konnte auch über seine gegenwärtige Beschaffenheit umfangreich informieren. Sicher werden viele Oschatzer diesen alten Verbindungsweg durch die Natur für sich gewinnen. Der Oschatzer Heimatverein hat ihn vorerst schon mal kennen gelernt.

 


05.06.1997


Spaziergang durch 150 Jahre Oschatzer Turngeschichte
 

Alte Fotoalben und historische Dokumente laden zum Stöbern ein: Die Besucher der Ausstellung "150 Jahre Turnen und Sport in Oschatz" haben dazu noch bis Ende Juni Gelegenheit. Anläßlich des Landesturntreffens und des 150. Geburtstags des OTV 1847 e.V. war die Schau vom Heimatverein und vom Stadtmuseum ermöglicht worden. Dort sind die Exponate auch zu bewundern. Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr. Wer nach dem Sonntagsspaziergang vorbeischauen möchte, kann das zwischen 14 und 17 Uhr tun.

 


03.05.1997

Vortrag zur Geschichte der Kreissparkasse
Am 7. Mai: Rendezvous mit einer über 150jährigen

Oschatz. Eine bewegte und interessante Geschichte - das ist die Historie der Kreissparkasse Torgau-Oschatz. Ganz besonders aktuell ist sie 1997 im Jubiläumsjahr.
Gegründet wurde die erste Sparkasse zwar schon 1838 in Torgau, aber ein rundes Jubiläum zeichnet sich aus der Gründung der Oschatzer Sparkasse aus dem Jahre 1847 ab. Über 150 Jahre ist die Sparkasse in der Region tätig, sammelt Einlagen und reicht Kredite in unserer Heimat, dem Landkreis Torgau-Oschatz, aus.
Die heutige Kreissparkasse Torgau-Oschatz hat sich zum Ziel gesetzt, das Jubiläum im gesamten Kreisgebiet mit Aktivitäten zu würdigen und zu gestalten.
Neben vielen Veranstaltungen auf kulturellem und informativen Gebiet gehört die Präsentation ihrer Geschichte zu einem wesentlichen Bestandteil der Jubiläumsgestaltung.
Bei der Bearbeitung wurden umfangreiche Materialien studiert, sondiert und durchgearbeitet. Herzlichen Dank an die Kunden der Sparkasse Torgau-Oschatz, die durch leihweise Überlassung von Dokumenten, einen wesentlichen Anteil zum Gelingen der fertiggestellten Dokumente beigetragen haben.
So ist die Wanderausstellung in allen Geschäftsstellen zu sehen, die mit wertvollen Exponaten in drei Zeitepochen die Entwicklung verdeutlicht.
1. Warum wurde die Sparkasse gegründet?
2. Welche Stadtväter wagten sich behutsam an etwas Neues?
3. Was hat ein Stadtbrand mit der Gründung der Sparkasse zu tun?
4. Wie lange gab es nur eine Sparkasse im Kreis?
5. Wann und warum wurde zusätzlich zur Stadtsparkasse eine Kreissparkasse im vorigen Jahrhundert gegründet?
6. Wann gab es eine Pfennigsparkasse?
7. Wie vollzog sich der Weg der Sparkasse in diesem Jahrhundert?
8. Wann und wo entstanden Zweigstellen?
9. Was ist eine Receptur?
10. Wer war im Kuratorium, und was geschah alles zur Währungsumstellung?
Auf all diese Fragen können interessierte Zuhörer eine Antwort bekommen.

Angeregt vom Heimatverein Oschatz e.V. wird am Mittwoch, dem 7. Mai, ein historischer Abend veranstaltet. "Rendezvous mit einer über 150jährigen" lautet der Vortrag, den die stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Renate Westendorf, ab 19 Uhr in der Oschatzer Gaststätte "Thalgut" in der Riesaer Straße präsentiert.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir alle Interessierten, ihre Teilnahme bei der Kreissparkasse Torgau-Oschatz unter Telefon 03435/97 41 21 bis zum Dienstag, dem 6. Mai, mitzuteilen. 

 


22.03.1997

Hinweisschilder informieren über Sehenswürdigkeiten in Oschatz

Der Oschatzer Heimatverein ließ 39 Schilder anfertigen, die im Stadtgebiet und den Ortsteilen auf historische Sehenswürdigkeiten der fast 760 Jahre alten Stadt hinweisen. Neben Entstehungsdaten finden sich auf den gelben Schildchen auch Informationen zum Zweck, beispielsweise zum Pranger und den steinernen Flaschen am Oschatzer Neumarkt. Gerhard Heinz und Horst Reichel vom Oschatzer Heimatverein informierten den Bürgermeister Dr. Claus Förster, die Kulturreferentin Dagmar Grundmann, die Denkmalschutz- beauftragte des Landratsamtes Christina Obst und den Wirtschaftsförderungs- dezernenten Siegfried Kühne darüber, daß eine Broschüre vorbereitet wird, die als Wegweiser durch die Historie der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten führen soll. 

 


05.03.1997

Aufschlußreicher Fund bei Arbeiten an Wasserversorgung
Bleihülse barg Dokumente vom Fliegerhorst

Oschatz (WM). Eine unscheinbare Metallhülse wurde bei Arbeiten an der Trinkwasserversorgung für den Fliegerhorst gefunden und dank aufmerksamer Bauarbeiter der Firma Steinle Bau nicht auf den Schutt geworfen. Bei näherer Untersuchung fanden sich darin aufschlußreiche Dokumente aus den Anfangsjahren des Fliegerhorstes am Rande von Oschatz.
Der Wirtschaftsförderungsdezernent und Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Geo Siegfried Kühne übergab die historischen Zeitzeugnisse aus den 30er Jahren Ende voriger Woche an den Oschatzer Bürgermeister Dr. Claus Förster. Der bedankte sich und reichte die Dokumente und Fotos an Horst Reichel und Gerhard vom Oschatzer Heimatverein weiter.
Neben Zeitungen und Fotos hatte das Baugeschäft Freitag im Jahr 1935 beim Bau der Trinkwasseranlagen Informationen von der Baustelle in der Hülse verstaut und an die Nachwelt überliefert. Daraus ist beispielsweise zu erfahren, daß die Bauzeit 40 Tage dauerte und zwei Poliere, sechs Zementeure, 13 Bauarbeiter, 18 Zimmerer, drei Flechter und 22 Notstandsarbeiter am Bau der Brunnenanlage mitarbeiteten. Gearbeitet wurde in drei Schichten. Der Bürgermeister bedankte sich für das Material, das für Oschatz "beinah so wertvoll wie für die Römer eine Handschrift vom Kaiser Nero ist".
Der Oschatzer Heimatverein will mit dem Material die Stadtgeschichte fortschreiben. Geo-Chef Kühne schlug dem Heimatverein außerdem vor, ein altes Dieselnotstromaggregat aus den 30er Jahren als technisches Denkmal herzurichten und im Fliegerhorst auszustellen.
Der Heimatverein schlug seinerseits vor, den noch gut erhaltenen Butterweg zwischen Oschatz und Collm wieder herzurichten, der dicht am Fliegerhorst vorbeiführt. Detailliertere Vereinbarungen dazu sollen noch getroffen werden.
Geo-Chef Siegfried Kühne übergab die historischen Dokumente. Bürgermeister Dr. Claus Förster und die Kulturreferentin Dagmar Grundmann reichten die historischen Dokumente an Gerhard Heinz und Horst Reichel vom Oschatzer Heimatverein.
 

 


15.02.1997

Heimatverein will alte Häuser beschildern

O s c h a t z (FH). Der Oschatzer Heimatverein will im Frühjahr 40 historisch wertvolle Gebäude im Stadtzentrum beschildern. Die wappenähnlichen, gelben Tafeln sollen Gäste der Stadt, aber auch die Oschatzer selbst daran erinnern, was sich früher in den Häusern befand. Dieses Vorhaben wurde zur Jahresversammlung des Vereins am Mittwoch abend im Bürgerhaus vorgestellt.
Vereinsvorsitzender Gerhard Heinz zog aus diesem Anlaß eine Bilanz über das Vereinsleben im Vorjahr. Vier öffentliche Vorträge hatten die Heimatfreunde 1996 auf die Beine gestellt. Insgesamt fünf Stadtrundgänge und Exkursionen beispielsweise nach Großenhain und an die Schwedenschanzen unternahmen sie.
Auch für das laufende Jahr hat sich der Verein viel vorgenommen. Im Mittelpunkt der Arbeit wird dabei das 100jährige Vereinsjubiläum stehen, das mit verschiedenen Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte gewürdigt werden soll. Unter anderem ist ein Festvortrag mit dem bekannten Dresdener Professor Karl-Heinz Blaschke geplant.
Der Heimatverein will aber auch andere Oschatzer Jubiläen in diesem Jahr unterstützen: 200 Jahre Promenade, 150 Jahre Sparkasse und 150 Jahre Oschatzer Turnverein OTV werden 1997 gefeiert.
Die Mitgliederzahl des Oschatzer Heimatvereins ist im Vorjahr auf 37 zurückgegangen. "1996 gab es drei Austritte, aber keine Neueintritte", berichtete Vorstandsmitglied Horst Reichel. Unter den Mitgliedern sind auch drei Auswärtige aus Niederösterreich, Hamburg und Pforzheim.
"Wir müssen mehr Mitglieder werben", schlug Gabi Teumer in der anschließenden Diskussionsrunde vor. Karin Steding ergänzte: "Wir brauchen jüngere Menschen." Dazu müsse ihrer Meinung nach der Kontakt zu Schulen verstärkt werden - zum Beispiel über Projekttage.
Mit einem Blumenstrauß und einem Geschenk bedankte sich Gerhard Heinz bei Horst Reichel für seine Arbeit. "Er ist die gute Mutter des Vereins", würdigte Heinz den Einsatz des Rentners. Auch Klaus Gasch, Dieter Schiller und Wolfgang Niemann dankte der Vereinschef für ihre Unterstütung der Arbeit im Stadtmuseum.
Abschließend beleuchtete Gerhard Heinz die wechselvolle 100jährige Geschichte des Vereins in einem interessanten Vortrag, der zu gegebener Zeit auch in der OAZ-Beilage "Rund um den Collm" veröffentlicht werden soll.
 

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