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Schneeblumen-Gedenkweg

Der Schneeweg-Gedenkweg erinnert an den Todesmarsch, auf dem im April 1945 1550 Zwangsarbeiterinnen vom KZ Außenlager Markkleeberg über Oschatz nach Theresienstadt getrieben wurden. Am 17.April 1945 verstecken sich sechs junge Jüdinnen im Schlosspark von Naundorf. Alfred Holschke, Gutsverwalter des Schlosses, entdeckt sie – und beschützt sie gemeinsam mit seinen Kindern bis zum Kriegsende. Ein Akt der Menschlichkeit, der Leben rettete.
Am 16. April 2026 gedachten das E-Werk Oschatz und der Verein Notenspur Leipzig dieser mutigen Tat. Dafür wurde auch von Mitgliedern des Geschichts- und Heimatvereins eine Etappe Stück des Schneeblumen-Gedenkweges gegangen, begleitet von Stille aber auch Musik, Texten und Symbolen des Gedenkens.




„Wer ein Menschenleben rettet, der rettet eine ganze Welt“
Dank einer unerschrockenen Haltung für Recht Freiheit und Menschenwürde in einer sehr gefahrvollen Zeit wurden an dieser Stelle am 17. April 1945
Hanna Engel, geb. Levy
Anna Borinsky (beide Israel)
sowie vier weitere unbekannt gebliebene jüdische Mädchen
nach der Flucht auf dem Todesmarsch von Auschwitz* durch den Gutsinspektor Alfred Holschke † und seine Kinder Ursula und Walter gefunden, über 10 Tage versteckt gehalten, betreut und somit gerettet.

* es war nicht Auschwitz, sondern Markkleeberg !




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