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Am 06. September 2014 erscheint der 5. Band der „Oschatzer Ansichten“ mit dem Titel „Die Anatomie des Holunders“ aufgeschrieben von dem in Oschatz 1628/1629 praktizierenden Arzt Dr. Martin Blochwitz und neu bearbeitet von Dr. Manfred Schollmeyer.

Das Buch wird ab 06.09. in der Oschatzer Buchhandlung Roscher (Telefon: 03435 - 929779), in der „Oschatz-Information“ (Telefon: 03435 - 970242) und über den Oschatzer Geschichts- und Heimatverein e.V. zum Preis von 18,00 € erhältlich sein.

Die ausführliche Vorstellung des Buches erfolgt am 17. September 2014 um 19:00 Uhr im „Gasthaus Zum Schwan“.

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Das vom Oschatzer Geschichts- und Heimatverein e.V. und der „Holunder-Wunderwelt Obstbau Christandl“ aus Feldbach/Österreich herausgegebene Buch beschreibt den Lebensweg von Dr. Martin Blochwitz, gibt Einblicke in den Glauben und Aberglauben um den Holunder und zeichnet die Geschichte seines Buches nach.
In der kurzen Zeit seines Lebens hat Martin Blochwitz in der „Anatomie des Holunders“ das Wissen aus der Zeit der Antike, des Mittelalters und der Frühen Neuzeit um die Heilkraft der Holunderpflanze zusammengefasst, Rezepturen zur Zubereitung von Holunderarzneien aufgeschrieben und die Behandlung der häufigsten Erkrankungen mit Holunderwirkstoffen aus den Blüten, Beeren, Rinden, Mark und Wurzeln dargestellt. Seine ausführlichen Empfehlungen zur Therapie u.a. bei Brust- und Gebärmuttererkrankungen, Geschwulstleiden, Infektionskrankheiten, Lungen-, Magen-, Darm-, Milz- und Gallenerkrankungen, psychischen Erkrankungen, Schlaganfall und Lähmungen, Steinleiden, Schwindsucht, unklarem Fieber und Schmerzen, Vergiftungen, Verletzungen, Wurmbefall und Zahnschmerzen werfen ein geschichtsträchtiges Schlaglicht auf die Medizin des 17. Jahrhunderts.
In jüngster Zeit wurde das „Blochwitzsche Wissen“ um die Heilkraft des Holunders erweitert und mit wissenschaftlichen Methoden erforscht und belegt. Die medizinische Wirksamkeit seiner Inhaltsstoffe für den menschlichen Organismus ist heute unbestritten und hat zu Recht zu einer Renaissance dieser alten Kulturpflanze geführt.