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Die Fachabteilungen der Collm Klinik Oschatz


Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin
Chefarzt: Dr. med. Matthias Wittig

Geboren 1958 in Dresden - 1987 Medizinisches Staatsexamen an der Medizinischen Akademie Dresden - 1987 bis 1994 Facharztausbildung in Dresden, Mannheim und Ludwigshafen - 1992 Promotion zum Dr. med. in Heidelberg - 1995 bis 2000 Oberarzt im Städtischen Klinikum Dresden/Friedrichstadt - Seit 2000 Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin der Collm Klinik Oschatz gGmbH.

Der Aufbau und die Entwicklung der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin ist in den Jahren 1968 bis 2000 der engagierten Arbeit von Herrn Chefarzt Dr. med. Dietmar Pohl (1969 bis 2000) und seines langjährigen Mitarbeiters und Oberarztes Dr. med. Horst Wunder (seit 1969) zu verdanken. Mit der Eröffnung einer Intensivbehandlungsstation (1968) und der Schaffung einer eigenständigen Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin (1969) gelang eine entscheidende Verbesserung der medizinischen Betreuung am Oschatzer Krankenhaus. Der Einbau einer zentralen Sauerstoffanlage (1969), die Einführung des Anästhesie-Bereitschaftsdienstes (1972), die Inbetriebnahme eines leistungsfähigen Beatmungsgerätes (1973) und der ersten Biomonitoranlage (1978), die Wiedereinführung der Spinalanästhesie (1982) und Periduralanästhesie (1985), die Installation eines Patientenmonitorsystems auf der ITS (1994) und die Einrichtung einer Schmerzsprechstunde (1996) sind nur einige Beispiele für die ständige Weiterentwicklung des so wichtigen interdisziplinären Fachgebietes in dieser Zeit.

Dr. med. Dietmar Pohl, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin (1969-2000) Dr. med. Horst wunder, Oberarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin seit 1979

Um den Aufbau des Rettungswesens am Oschatzer Krankenhaus hat sich in besonderer Weise Herr Dr. Wunder verdient gemacht. Die erste Landung eines Rettungshubschraubers in der „Gänsegrube“ 1991 war sichtbarer Ausdruck seiner Bemühungen um eine suffiziente Zusammenarbeit unseres Krankenhauses mit den Zentren der Hochleistungsmedizin in unserer Region.

Seit dem Jahre 2000 wird die Leistungsfähigkeit des Fachgebietes von Herrn Chefarzt Dr. med. Matthias Wittig und seinen Oberärzten und Fachärzten geprägt. Die Mitarbeiter der Abteilung betreuen die Patienten in den Bereichen Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin (Rettungsstelle, Notarztsystem). Es werden alle modernen Anästhesie-methoden für stationäre und ambulante Eingriffe angeboten. Der Charakter der Intensivstation ist interdisziplinär, d. h. dass Patienten aller im Krankenhaus vorhandenen Fachbereiche behandelt werden, deren Vitalfunktionen wie die Atmung, das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem oder der Stoffwechsel aus verschiedenen Ursachen überwacht und therapiert werden müssen. An allen Behandlungsplätzen befinden sich entsprechende Überwachungssysteme für die wichtigsten Organe und Körperfunktionen. Seit 2000 wurden die nichtinvasive Überwachung der Narkosetiefe mittels Monitoring von Hirnströmen und Verfahren zur nichtinvasiven Beatmungstechnik eingeführt.

Dr. med. Matthias Wittig,
Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin seit 2000

Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin hat 2004 die organisatorische Leitung der Rettungsstelle der Collm Klinik übernommen. Die Rettungsstelle ist eine interdisziplinäre Einrichtung und stellt rund um die Uhr das Bindeglied zwischen ambulanter und stationärer Notfallbehandlung für Patienten aller Fachgebiete dar.

„Frauen-Power“ in der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin Oberärztin Dr. med. Karena Brys (li.)
1. Oberärztin der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin und Oberärztin Dr. med. Kerstin Arndt

Im Rahmen der Schmerztherapie arbeitet die Abteilung eng mit den anderen Fachbereichen der Collm Klinik zusammen und stellt für stationäre Patienten bei Problemfällen entsprechende Therapiekonzepte auf.

Nach Angaben von Dr. med. Dietmar Pohl und Dr. med. Matthias Wittig bearbeitet.

 

 

Chirurgische Abteilung
Chefarzt: Dr. med. Ulf Georgi

Geboren 1959 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) - 1984 Medizinisches Staatsexamen an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald - 1984 bis 1985 Pflichtassistent an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald - 1985 bis 1989 Facharztausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in Erfurt und Gotha - 1988 Promotion zum Dr. med. an der Militär-medizinischen Akademie Greifswald - 1990 bis 1996 Facharztausbildung zum Facharzt für Chirurgie an der Chirurgischen Klinik des Klinikums Erfurt - 1996 bis 1998 Assistent an der Chirurgischen Klinik des Klinikums Erfurt - 1998 bis 1999 Vertragsarzt für das Fachgebiet Chirurgie in einer Chirurgischen Gemeinschaftspraxis in Arnstadt - 1999 bis 2003 Oberarzt an der Chirurgischen Abteilung der Hochtaunusklinik Usingen - seit 2003 Chefarzt der Chirurgischen Abteilung der Collm Klinik Oschatz gGmbH.

Unter der Leitung der Chefärzte Dr. med. Erhard Stümer (1945-1949) und Dr. med. Karl-Robert Frohn (1949-1966) wurde die Chirurgische Abteilung in den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens aufgebaut und danach von Chefarzt Dr. med. Günther Schmidt (1966-1992) weiterentwickelt.

Dr. med. Erhard Stümer (1893-1956)
Leitender Krankenhausarzt von 1945 bis 1949

Dr. med. Karl-Robert Frohn (1913-1966)
Chefarzt der Chirurgischen Abteilung von 1946 bis 1966 Leitender Chefarzt des Stadtkrankenhauses / Kreiskrankenhauses
von 1946 bis 1966
 

Dr. med. Günther Schmidt (1926-1994)
Chefarzt der Chirurgischen Abteilung 1966 bis 1992
Leitender Chefarzt des Kreiskrankenhauses von 1968 bis 1992

Dr. med. Rolf Zahrend
Chefarzt der Chirurgischen Abteilung und
Leitender Chefarzt des Kreiskrankenhauses von 1992 bis 1996

Die Einführung der Osteosynthese (1972) und der operativen knochen-chirurgischen Therapie unter röntgenologischer Kontrolle (1978) verbesserten die Diagnostik und Therapie in der Unfallchirurgie. Das Profil der Abteilung wurde in den folgenden Jahren durch die Chefärzte Dr. med. Rolf Zahrend (1992-1996), Dr. med. Jürgen Schwarze (1997-2003) und Dr. med. Ulf Georgi (seit 2003) von der klassischen Allgemeinchirurgie zur spezialisierten Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie und minimalinvasiven Chirurgie verändert.

v.l.n.r.: Schwester Margot Nehler, Schwester Heidi Winkler und Oberarzt Eberhard Flechsig (1936-1999)

Nach der Einführung der minimalinvasiven Chirurgie im Jahr 1992 durch Herrn Oberarzt Dr. med. Klaus Preusche, rückte seit 1997 unter Herrn Dr. Schwarze neben der Traumatologie, Schilddrüsen- und Gefäßchirurgie, die offene Bauchchirurgie mit komplexen Eingriffen in den Mittelpunkt der operativen Behandlungen. Mit Beginn der Tätigkeit von Herrn Dr. Georgi wurde der Arbeitsschwerpunkt der Abteilung auf die minimalinvasiven Operationsverfahren bei intraabdominalen Erkrankungen gelegt. Schilddrüsen- und Gefäßoperationen sowie traumatologische offene und endoskopische Operationsmethoden ergänzen das Behandlungsspektrum.

Gratulation von Landrat Robert Schöpp an Dr. med. Jürgen Schwarze (li.) am 08.01.1997 anlässlich der Ernennung zum Chefarzt der Chirurgischen Abteilung und zum Leitenden Chefarzt des Kreiskrankenhauses

Glückwünsche für Dr. med. Ulf Georgi
am 12.11.2003 von Schwester Birgit Taube zur Übernahme der Chefarztfunktion in der Chirurgischen Abteilung

In der Chirurgischen Abteilung werden heute über 80 % aller Baucheingriffe minimalinvasiv (endoskopisch) durchgeführt. Auf diese Weise werden Operationen bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Gallenblase, des Wurmfortsatzes, des Magen-Darm-Traktes sowie bei Bauchwand-, Leisten- und Zwerchfellbrüchen durchgeführt.

Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt stellt die Schilddrüsenchirurgie dar. Gutartige und bösartige Erkrankungen der Schilddrüse erfolgen operativ unter Einsatz des sogenannten Neuromonitorings (intraoperative Darstellung des Nervus recurrens).

Dr. med. Klaus Preusche, 1. Oberarzt der Chirurgischen Abteilung

Stefan Kage, Oberarzt der Chirurgischen Abteilung

Für die operative Versorgung von Knochen- und Gelenkverletzungen sowie Band- und Sehnenverletzungen stehen alle modernen Osteosynthese- und Rekonstruktionsverfahren zur Verfügung. Auch in der Traumatologie wurden minimalinvasive Techniken eingeführt. So werden Verletzungen des Kniegelenkes arthroskopisch behandelt. Durch neuartige Platten- und Nagelsysteme können Knochenbrüche über kleinste Schnitte gerichtet und stabilisiert werden. Gefäßchirurgische Eingriffe werden an den Arterien bei Verschlusskrankheiten der unteren Extremitäten und an den Venen zu Behandlung des Krampfaderleidens durchgeführt. Ergänzend wird ein Spektrum ambulanter Operationen sowie die Implantation von venösen Katheterverweilsystemen (Port) und Schrittmachern angeboten.

Nach Angaben von Dr. med. Ulf Georgi bearbeitet


 

Die Gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung
Chefärztin: Dr. med. Petra Meyer

Geboren 1961 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) - 1985 Medizinisches Staatsexamen an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald - 1987 bis 1992 Facharztausbildung am Kreiskrankenhaus Oschatz und an der Universitätsfrauenklinik Leipzig - 1998 Promotion zum Dr. med. - 2001 Leitende Oberärztin der Gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung der Collm Klinik Oschatz gGmbH – seit 2005 Chefärztin der Gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung der Collm Klinik Oschatz gGmbH.

Nachdem 1954 Sächsischen Krankenhaus Hubertusburg Wermsdorf unter der Leitung von Herrn Chefarzt Dr. med. Gregor Wehr eine Gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung eröffnet wurde, nahm Herr Chefarzt Dr. med. Dietrich Leu 1956 seine Tätigkeit in der neu geschaffenen und dringend erforderlichen Gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung mit 40 Betten am Kreiskrankenhaus Oschatz auf.

Die fachärztliche ambulante und stationäre gynäkologisch-geburtshilfliche Betreung im alten Kreis Oschatz lag zwischen 1955 und 1973 allein in den Händen von Dr. med. Dietrich Leu (li.) und Dr. med. Gregor Wehr
 

Dr. med. Manfred Schollmeyer (li.) Chefarzt der Gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung von 1974 bis 2004 und Dr. med. Petra Meyer Chefärztin der Gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung seit 2005

Bis dahin wurden gynäkologische Erkrankungen und Geburten von den Ärzten der Chirurgischen Abteilung versorgt. Nach dem Ausscheiden von Dr. Leu leitete Frau Dr. med. Anneliese Horbas die Abteilung von 1973 bis zum Dienstantritt von Herrn Chefarzt Dr. med. Manfred Schollmeyer im November 1974 kommissarisch.

Das Ärzte-Team der Gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung im Jahr 1976.
v.l.n.r.: Oberärztin Dr. med. Anneliese Horbas, Dr. med. Edeltraut Güllert und Chefarzt Dr. med. Manfred Schollmeyer

Nach den Schließungen der Entbindungsstationen in Dahlen (1962) und Mügeln (1963) wurde 1975 die Entbindungsstation in Wermsdorf geschlossen und anschließend die gesamte Gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung von Wermsdorf nach Oschatz verlagert. Damit war die fachlich angestrebte Zentralisierung der Frauenheilkunde im Kreis Oschatz abgeschlossen. Der 1980 in Betrieb genommene Neubau für die Gynäkologie und Geburtshilfe förderte die Weiterentwicklung des Fachgebietes erheblich. Die Einführung des Ultraschalls zum akustischen Nachweis der kindlichen Herzfrequenz in der Schwangerschaft (1975), die Einführung der Kardiotokografie (1976), die Umstellung der geburtshilflichen Betreuung auf das Rooming-in-System (1985) und die erstmalige Anwendung des B-Bild-Verfahrens zur sonografischen Diagnostik in der gesamten Frauenheilkunde (1985) ergänzten und verbesserten die Diagnostik und Therapie im gesamten Fachgebiet. Die Einführung der Laparoskopie 1981 war eine richtungsweisende Innovation für das Fachgebiet, zumal unsere Abteilung zu den ersten in Sachsen gehörte, die diese Operationsmethode etabliert hatte.

Dr. med. Edeltraut Güllert (li.) und Dr. med. Annett Reinisch Oberärztinnen der Gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung

Ab 1998 wurde von Dr. Schollmeyer und den Oberärztinnen der Abteilung schrittweise die Diagnostik und Therapie bösartiger Brusterkrankungen aufgebaut, im Jahr 2000 ein  urodynamischer Messplatz zur ambulanten und stationären Diagnostik der weiblichen Blasenschwäche eingerichtet und 2001 mit der operativen Behandlung der Stressharn-inkontinenz nach modernsten Verfahren begonnen. Neben den seit Jahrzehnten durchge-führten Operationen zur Behandlung von Gebärmutter- und Scheidensenkungen wurden 2003 neue und erfolgreichere operative Verfahren in das Spektrum aufgenommen. Ein besonderes Anliegen der Abteilung bestand immer darin, die Palette endoskopischer Eingriffe ständig zu erweitern. Nachdem die hysteroskopische Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Gebärmutterhöhle seit 1994 zunehmend vollständig zur Verfügung stand, ergänzten die laparoskopische Appendektomie (1998) und Methoden zur kompletten (1998) und teilweisen (2001) Gebärmutterentfernung das operative Profil. Die Gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung kann inzwischen mit über 6500 laparoskopischen Operationen auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken. Seit 2004 wird verstärkt ein breites Spektrum ambulanter endoskopischer Operationen bereit gehalten.

Chefarztwechsel in der Gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung.
Verabschiedung von Chefarzt Dr. med. Manfred Schollmeyer am 08.12.2004 und Gratulation für Dr. med. Petra Meyer am 28.01.2005 zur Einführung in die Chefarztfunktion durch den Geschäftsführer der Collm Klinik Oschatz, Dipl. Ing. Jörg Bader.
 
Das Ärzte-Team der Gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung im Jahr 2005
v.l.n.r.: Sandra Streidl, Maria Gueorguieva, Dr. med. Sören Dressler, Oberärztin Dr. med. Edeltraut Güllert, Chefärztin Dr. med. Petra Meyer, Oberärztin Dr. med. Annett Reinisch und Dr. med. Claudia Kage

Die Abteilung ist Mitglied der 2005 gegründeten Sächsischen Arbeitsgruppe für Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie. Als Mitglied des „Nordwestsächsischen Brust-zentrums“ (NWSB) wird die Behandlung von Brusterkrankungen in unserer Abteilung nach standardisierten Behandlungsrichtlinien in Zusammenarbeit mit der Radiologischen Abteilung unseres Hauses, mit der Gemeinschaftspraxis für Pathologie Riesa, mit einer strahlen-therapeutischen Praxis in Leipzig sowie mit dem Klinikum St. Georg in Leipzig durchgeführt. Das Spektrum beinhaltet alle üblichen brusterhaltenden und ablativen Operationsmethoden. Die Durchführung der ambulanten Chemotherapie als vertragsärztliche Kassenleistung wird seit 2005 in einem wohnlichen und modernen Behandlungsraum angeboten.

Die ambulante gynäkologische Chemotherapie (oben li.) und die urodynamische Diagnostik (oben re.) werden in dafür eingerichteten Untersuchungs- und behandlungszimmern durchgeführt. Familienorientierte Geburtshilfe in dem 2005 neu geschaffenen Familienzimmer (unten). Hier können Mütter und Väter gemeinsam die ersten Tage mit ihrem Kind verbringen.

In der Geburtshilfe steht eine familienorientierte Betreuung der werdenden Eltern im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Diese umfasst die Anwesenheit des Vaters bei der Geburt im Geburtensaal seit den 80er Jahren und im Operationssaal seit 2003, ein 24-Stunden-Rooming-in-System (seit 1985) sowie die Möglichkeit einer ambulanten Entbindung. Es stehen alle klassischen und alternativen Entbindungsmethoden zur Verfügung; die Hockergeburt seit 1997 und die Wassergeburt seit 2000. Moderne Überwachungstechnik sorgt für die Sicherheit von Mutter und Kind. In den 2005 eingerichteten Familienzimmern können die Eltern die Zeit vor der Geburt und die ersten Stunden und Tage nach der Geburt gemeinsam mit ihrem Kind verbringen. Eine intensive Zusammenarbeit pflegen wir mit der Kinderabteilung des Sächsischen Krankenhauses Hubertusburg in Wermsdorf sowie mit den Orthopäden unseres Hauses, die regelmäßige Visiten bei den Neugeborenen durchführen.

Die Hebammen der Entbindungsabteilung betreuen seit 1992 Schwangere und Wöchnerinnen auf Wunsch auch ambulant, bieten die Akupunktur seit 1999 an und organisieren mit den Ärzten die monatlichen Elterninformationsabende.

Die Schwestern und Kinderschwestern der Station 3
v.l.n.r.: Susann Schott, Silke Vetter, Renate Kühne, Ines Sahlbach, Ingrid Schmidt, Andrea Hoffmann, Stationsschwester Renate Kayser, Elke Kutzke, Sekretärin Erika Köhncke, Martina Geißler und Petra Pöge

Unsere Hebammen
v.l.n.r.: Isolde Eidner (Leitende Hebamme), Kathleen Lehmann, Beate Schönthier, Synke Schräpler, Heidemarie Eichler, Anke Siegert, Katja Schuster, Julia Koslowski und Katja Fritzsche

Im Rahmen des 1993 von Herrn Dr. Schollmeyer gegründeten „Verein Oschatzer Frauenärzte e.V.“, einem Zusammenschluss von 15 ambulant und stationär tätigen Ärztinnen und Ärzten des Fachgebietes Gynäkologie und Geburtshilfe, führen wir regelmäßige regionale wissen-schaftliche Weiterbildungsveranstaltungen durch, fördern die beruflichen Weiterbildung der Ärzte und Schwestern sowie die öffentliche Gesundheitspflege auf dem Gebiet der Gynäkologie und Geburtshilfe und bemühen uns, die historische Entwicklung in unserem Fachgebiet zu verfolgen und das Interesse an der geschichtlichen Entwicklung unseres Krankenhauses wach zu halten.

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